Webseite der Bürgerinitiative Liebenau gegen die Errichtung einer Verarbeitung und Halde in Liebenau
Daß die Folgen des Lithiumabbaus derzeit ein großes Gesprächsthema bei den Menschen im oberen Osterzgebirge sind, zeigte sich am vergangenen Sonntag durch die Teilnahme von gleich drei Umzugsgruppen beim Ski- und Eisfasching in Geising, welche das Thema "Lithiumabbau" gewählt hatten.
Der Goldesel der Rettungsengel-Brigade Löwenhain wurde als Lösung für die klamme Stadtkasse Altenbergs aufgeführt. Hier wurde ein Zeichen gesetzt, um erfolgreich gegen die Lithium-Teufel vorzugehen. Ein weiteres Bild zeigte klar und deutlich die zahlreichen Folgen des Lithiumabbaus "Zinnwald durchlöchert wie ein Schweizer Käse" mit versinkenden Häusern. Die Abraumhalde "Mount Liebenau" als eindrucksvoller Berg dargestellt und viele Hinweise, daß das Geld was angeblich erwirtschaftet wird, ins Ausland abwandern wird und hier im Osterzgebirge bleibt ein Trümmerhaufen zurück. Auch die Mini-Bergleute vom Obercarsdorfer Karnevalsclubs fragten "Mit Volldampf zurück in den Stollen - ob das auch wirklich alle wollen"? "War es einst die Gier nach Zinn, Silber und Uran, ist es heute der Lithiumwahn".
Vielen Dank an alle, die mit Mut und Engagement dieses schwierige Thema super gelungen, dargestellt haben. Die Brisanz dieses Themas ist durch den Umzug nochmal einem größeren Publikim vor Augen geführt worden.
Was zeigt: jede Form von Kritik an diesem geplanten, gigantischen Bergbau-Wahnsinn zählt und regt hoffentlich zum Nachdenken und Umdenken an. Selbst beim Fasching wird Tacheles geredet - sei es auch mit einem Augenzwinkern.
Helau, Glitzer und Konfetti!





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